Walnussöl in der Malerei. Maltechnik. Klassische Kunst

Als ich in Workshop von David Gray war, hat er gesagt, dass er Walnussöl immer benutzt. Hier ist ein Artikel über Walnussöl und brillante Farbergebnisse mit Walnussöl. Ich hoffe, es wird hilfreich)

Die Ölmalerei erfreut sich auch heute noch ungebrochener Beliebtheit. Bereits im 13. Jahrhundert begannen Künstler damit, mit Ölfarben zu malen. Natürlich wurde die Technik im Laufe der Jahrhunderte weiter entwickelt und schon bald wurde die Ölmalerei zu der am häufigsten verwendeten Maltechnik. Damals wurden die Farben noch selber hergestellt, heute kann man sie fertig abgefüllt in Tuben oder Tiegeln kaufen.

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Basis von Ölfarben: Walnussöl
Wer sich für die Ölmalerei interessiert, braucht ein wenig Grundwissen für den richtigen Umgang mit Ölfarbe. Ölfarben setzen sich aus zwei Bestandteilen zusammen. Der eine Teil ist Öl, der andere Teil ist Farbpigment. Als Öl wurden damals Leinöl, Sonnenblumenöl, Mohnöl oder Walnussöl eingesetzt. Auch heute ist Walnussöl Basis vieler Ölfarbenprodukte. Walnussöl wird auch verwendet, um Ölfarbe weiter zu verdünnen und damit neue Effekte zu erzielen. Mithilfe des Walnussöls können auf diese Weise verschiedene Maltechniken angewendet werden, die sich hinsichtlich ihrer Schwierigkeit und auch in ihrer Wirkung erheblich voneinander unterscheiden.
Walnussöl erlaubt unterschiedliche Maltechniken
Die einfachste Maltechnik ist die Grundtechnik. Hierbei nutzt der Maler lediglich die mit Walnussöl versetzte Ölfarbe und bringt sie direkt auf die Leinwand. Etwas mehr Übung ist erforderlich, wenn man die Lasurtechnik oder die Nass-in- Nass-Technik wählt. Als Mittelweg zwischen der transparenten Lasurtechnik und der voll deckenden Grundtechnik steht die halb deckende Maltechnik im Raum. Diese lässt sich mit Ölfarben auf Basis von Walnussöl ideal verwirklichen.
Brillante Farbergebnisse mit Walnussöl
Ein Vorteil beim Malen mit Ölfarben auf Walnussölbasis ist, dass die Farben eine sehr hohe Brillanz und Leuchtkraft entwickeln. Walnussölfarben können vergleichsweise viele Farbpigmente aufnehmen und weisen eine minimale Vergilbung auf. Je höher der Anteil an Walnussöl ist, umso schwächer wird die Deckkraft der Farben. Die Pigmente müssen sich nun auf eine höhere Menge Walnussöl verteilen, sind deshalb nur halb deckend bzw. halb transparent bis transparent. Auf diese Weise lassen sich durch Zugabe von Walnussöl als Malmittel unendlich viele Farbnuancen kreieren. Ebenfalls bemerkenswert ist die lange Trocknungszeit, die Ölfarben generell benötigen. Der Vorteil liegt darin, dass die Künstler über einen längeren Zeitraum an ihrem Bild arbeiten und die Farben immer wieder neu übermalen können.

Quelle

Palette von David Gray

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